Mit den ethischen, rechtlichen und theologischen Fragen der modernen Embryonenforschung beschäftigt sich eine Tagung von Freitag, 13. November ab 18 Uhr bis Sonntag, 15. November im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1 in Freiburg. Die Veranstaltung wird auch online übertragen.
Neue wissenschaftliche Möglichkeiten, etwa die längere Kultivierung von Embryonen außerhalb des Mutterleibs oder die Erzeugung embryonaler Strukturen aus Stammzellen, werfen grundlegende Fragen auf: Ab wann kommt menschlichem Leben Menschenwürde zu? Wie ist der Status von Embryonen zu bewerten, die bei einer künstlichen Befruchtung entstehen, aber nicht eingepflanzt werden? Und wo liegen die ethischen Grenzen der Forschung?
Diese Fragen diskutieren Experten aus Biologie, Medizin, Ethik, Recht und Theologie, darunter Jochen Sautermeister (Moraltheologie, Bonn), Stefan Schlatt (Reproduktionsmedizin, Münster) und Jochen Taupitz (Rechtswissenschaft, Mannheim) mit den Teilnehmenden.
Die Tagung findet in der Reihe „Hochfeldener Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie“ statt und wird von der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Roncalli-Forum Karlsruhe veranstaltet. Die Teilnahme kostet vor Ort 40 Euro (ermäßigt 20 Euro) zuzüglich Verpflegung, online 30 Euro (ermäßigt 15 Euro). Für Personen unter 27 Jahren ist sie kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 2. November unter www.katholische-akademie-freiburg.de möglich.
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